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Eingriffe: Kaiserschnitt (suprazervikal und korporal) in Sachsen

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Kaiserschnitte (Sectio caesarea), suprazervikal und korporal je Jahr (OPS 5-741), nach Behandlungsort · Sachsen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Sachsen
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Kaiserschnitt (suprazervikal und korporal) in Sachsen im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Kaiserschnitt (suprazervikal und korporal)“ in Sachsen lag im Jahr 2025 bei 231. Im Jahr 2024 waren es 289 – ein Rückgang um 58. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2005).

Unter den 16 Bundesländern liegt Sachsen damit auf Platz 7 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 4,2 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2008 erreicht (675), der niedrigste im Jahr 2025 (231).

Eingriffe: Kaiserschnitt (suprazervikal und korporal) in allen Bundesländern

Eingriffe: Kaiserschnitt (suprazervikal und korporal) nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 1.455
2 Baden-Württemberg 1.081
3 Mecklenburg-Vorpommern 831
4 Niedersachsen 761
5 Thüringen 388
6 Bayern 266
7 Sachsen 231
8 Hessen 188
9 Schleswig-Holstein 89
10 Rheinland-Pfalz 52
11 Bremen 47
12 Berlin 32
13 Sachsen-Anhalt 31
14 Saarland 23
15 Hamburg 16
16 Brandenburg 15

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 5.506. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Kaiserschnitte (Sectio caesarea), suprazervikal und korporal je Jahr (OPS 5-741), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 5.506 Kaiserschnitte (Sectio caesarea), suprazervikal und korporal bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 37 Prozent weniger als 2015 (8.724). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 7.976. Den Höchststand gab es 2005 mit 14.090. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 744.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0