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Eingriffe: Kaiserschnitte in Schleswig-Holstein

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Kaiserschnitte (alle Formen der Sectio caesarea) je Jahr (OPS 5-740, 5-741, 5-742, 5-749), nach Behandlungsort · Schleswig-Holstein

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG), GENESIS 23141-0110)
Region
Schleswig-Holstein
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Kaiserschnitte in Schleswig-Holstein im Vergleich

Die Zahl der stationären Eingriffe „Kaiserschnitte“ in Schleswig-Holstein lag im Jahr 2025 bei 7.811. Im Jahr 2024 waren es 8.016 – ein Rückgang um 205. Das ist der niedrigste Wert seit 2011.

Unter den 16 Bundesländern liegt Schleswig-Holstein damit auf Platz 10 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 2,7 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2021 erreicht (9.484), der niedrigste im Jahr 2005 (6.433).

Eingriffe: Kaiserschnitte in allen Bundesländern

Eingriffe: Kaiserschnitte nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 70.125
2 Bayern 47.711
3 Baden-Württemberg 42.756
4 Niedersachsen 26.601
5 Hessen 22.532
6 Berlin 14.484
7 Rheinland-Pfalz 14.019
8 Hamburg 10.371
9 Sachsen 8.449
10 Schleswig-Holstein 7.811
11 Sachsen-Anhalt 5.194
12 Brandenburg 4.993
13 Thüringen 4.541
14 Saarland 3.911
15 Bremen 3.708
16 Mecklenburg-Vorpommern 3.622

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 290.828. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG), GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Kaiserschnitte (alle Formen der Sectio caesarea) je Jahr (OPS 5-740, 5-741, 5-742, 5-749), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 verschlüsselten die Krankenhäuser in Deutschland 290.828 Kaiserschnitt-Prozeduren (alle Formen der Sectio caesarea, OPS 5-740 bis 5-749). Das ist etwa so viel wie 2015 (292.855). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 312.492. Gezählt werden Prozeduren, nicht Geburten: Die Zahl der per Kaiserschnitt entbundenen Frauen ist kleiner.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Eingriffe erhalten; die Zahl der Eingriffe ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen in Praxen und Kliniken sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger operiert wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0