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Eingriffe: Knochenfixierung (Osteosynthese) in Hessen

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Osteosyntheseverfahren je Jahr (OPS 5-786), nach Behandlungsort · Hessen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Hessen
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Knochenfixierung (Osteosynthese) in Hessen im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Knochenfixierung (Osteosynthese)“ in Hessen lag im Jahr 2025 bei 5.300. Im Jahr 2024 waren es 5.168 – ein Anstieg um 132. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 6.137.

Unter den 16 Bundesländern liegt Hessen damit auf Platz 8 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 4,6 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2014 erreicht (7.987), der niedrigste im Jahr 2005 (3.509).

Eingriffe: Knochenfixierung (Osteosynthese) in allen Bundesländern

Eingriffe: Knochenfixierung (Osteosynthese) nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 25.327
2 Bayern 22.218
3 Baden-Württemberg 12.936
4 Niedersachsen 9.975
5 Berlin 8.473
6 Hamburg 6.026
7 Sachsen 5.336
8 Hessen 5.300
9 Rheinland-Pfalz 3.594
10 Schleswig-Holstein 3.528
11 Thüringen 2.728
12 Mecklenburg-Vorpommern 2.689
13 Sachsen-Anhalt 2.470
14 Brandenburg 2.405
15 Bremen 1.278
16 Saarland 818

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 115.101. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Osteosyntheseverfahren je Jahr (OPS 5-786), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 115.101 Osteosyntheseverfahren bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 11 Prozent weniger als 2015 (128.742). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 139.759. Den Höchststand gab es 2018 mit 141.075. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 126.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0