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Eingriffe: Magenentfernung (Gastrektomie) in Hessen

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte (totale) Gastrektomien je Jahr (OPS 5-437), nach Behandlungsort · Hessen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Hessen
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Magenentfernung (Gastrektomie) in Hessen im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Magenentfernung (Gastrektomie)“ in Hessen lag im Jahr 2025 bei 149. Im Jahr 2024 waren es 177 – ein Rückgang um 28. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2005).

Unter den 16 Bundesländern liegt Hessen damit auf Platz 7 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 5,8 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2005 erreicht (320), der niedrigste im Jahr 2025 (149).

Eingriffe: Magenentfernung (Gastrektomie) in allen Bundesländern

Eingriffe: Magenentfernung (Gastrektomie) nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 622
2 Bayern 359
3 Baden-Württemberg 291
4 Niedersachsen 226
5 Sachsen 169
6 Berlin 153
7 Hessen 149
8 Thüringen 88
9 Rheinland-Pfalz 86
10 Hamburg 83
11 Schleswig-Holstein 82
12 Sachsen-Anhalt 78
13 Brandenburg 68
14 Mecklenburg-Vorpommern 65
15 Saarland 30
16 Bremen 19

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 2.568. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte (totale) Gastrektomien je Jahr (OPS 5-437), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 2.568 (totale) Gastrektomien bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 43 Prozent weniger als 2015 (4.540). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 3.534. Den Höchststand gab es 2006 mit 4.802. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 938.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0