Zum Inhalt springen
DE

Eingriffe: Milzentfernung in Berlin

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Splenektomien (Milzentfernungen) je Jahr (OPS 5-413), nach Behandlungsort · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Milzentfernung in Berlin im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Milzentfernung“ in Berlin lag im Jahr 2025 bei 391. Im Jahr 2024 waren es 376 – ein Anstieg um 15. Das ist der höchste Wert seit 2017.

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 6 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 5,2 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2010 erreicht (417), der niedrigste im Jahr 2021 (328).

Eingriffe: Milzentfernung in allen Bundesländern

Eingriffe: Milzentfernung nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 1.693
2 Baden-Württemberg 1.130
3 Bayern 1.116
4 Niedersachsen 590
5 Hessen 485
6 Berlin 391
7 Sachsen 374
8 Rheinland-Pfalz 283
9 Hamburg 277
10 Thüringen 271
11 Schleswig-Holstein 204
12 Mecklenburg-Vorpommern 203
13 Sachsen-Anhalt 192
14 Brandenburg 185
15 Saarland 96
16 Bremen 79

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 7.569. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Splenektomien (Milzentfernungen) je Jahr (OPS 5-413), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 7.569 Splenektomien (Milzentfernungen) bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das ist etwa so viel wie 2015 (7.652). Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 656.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0