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Eingriffe: OP-Roboter in Berlin

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Operationen mit Unterstützung eines OP-Roboters je Jahr (OPS 5-987), nach Behandlungsort · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG), GENESIS 23141-0110)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: OP-Roboter in Berlin im Vergleich

Die Zahl der stationären Eingriffe „OP-Roboter“ in Berlin lag im Jahr 2025 bei 7.563. Im Jahr 2024 waren es 6.085 – ein Anstieg um 1.478. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2005).

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 5 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 6 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2025 erreicht (7.563), der niedrigste im Jahr 2008 (31).

Eingriffe: OP-Roboter in allen Bundesländern

Eingriffe: OP-Roboter nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 35.270
2 Bayern 20.787
3 Baden-Württemberg 15.616
4 Hessen 7.863
5 Berlin 7.563
6 Niedersachsen 7.456
7 Rheinland-Pfalz 5.462
8 Sachsen 4.907
9 Hamburg 4.046
10 Thüringen 3.868
11 Schleswig-Holstein 3.602
12 Mecklenburg-Vorpommern 3.134
13 Sachsen-Anhalt 2.811
14 Brandenburg 2.521
15 Saarland 1.342
16 Bremen 419

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 126.667. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG), GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Operationen mit Unterstützung eines OP-Roboters je Jahr (OPS 5-987), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 126.667 Operationen mit Unterstützung eines OP-Roboters bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind rund 11-mal so viele wie 2015 (11.474). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 32.753.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Eingriffe erhalten; die Zahl der Eingriffe ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen in Praxen und Kliniken sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger operiert wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0