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Eingriffe: Pleurodese (Verödung des Pleuraspalts) in Bremen

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Pleurodesen (Verödungen des Pleuraspaltes) je Jahr (OPS 5-345), nach Behandlungsort · Bremen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Bremen
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Pleurodese (Verödung des Pleuraspalts) in Bremen im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Pleurodese (Verödung des Pleuraspalts)“ in Bremen lag im Jahr 2025 bei 174. Im Jahr 2024 waren es 171 – ein Anstieg um 3. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 183.

Unter den 16 Bundesländern liegt Bremen damit auf Platz 14 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 2 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2012 erreicht (236), der niedrigste im Jahr 2023 (121).

Eingriffe: Pleurodese (Verödung des Pleuraspalts) in allen Bundesländern

Eingriffe: Pleurodese (Verödung des Pleuraspalts) nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 2.409
2 Bayern 1.127
3 Baden-Württemberg 1.030
4 Niedersachsen 647
5 Hessen 577
6 Berlin 451
7 Schleswig-Holstein 369
8 Hamburg 326
9 Sachsen-Anhalt 324
10 Sachsen 282
11 Rheinland-Pfalz 253
12 Thüringen 234
13 Brandenburg 204
14 Bremen 174
15 Saarland 153
16 Mecklenburg-Vorpommern 142

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 8.702. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Pleurodesen (Verödungen des Pleuraspaltes) je Jahr (OPS 5-345), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 8.702 Pleurodesen (Verödungen des Pleuraspaltes) bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 19 Prozent weniger als 2015 (10.785). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 9.631. Den Höchststand gab es 2010 mit 11.570. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 618.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0