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Eingriffe: Prostata-OP (TURP) in Bremen

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Prostata-Ausschälungen durch die Harnröhre (u. a. TURP) je Jahr (OPS 5-601), nach Behandlungsort · Bremen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG), GENESIS 23141-0110)
Region
Bremen
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Prostata-OP (TURP) in Bremen im Vergleich

Die Zahl der stationären Eingriffe „Prostata-OP (TURP)“ in Bremen lag im Jahr 2025 bei 941. Im Jahr 2024 waren es 915 – ein Anstieg um 26. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2005).

Unter den 16 Bundesländern liegt Bremen damit auf Platz 16 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 1 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2025 erreicht (941), der niedrigste im Jahr 2012 (350).

Eingriffe: Prostata-OP (TURP) in allen Bundesländern

Eingriffe: Prostata-OP (TURP) nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 22.180
2 Bayern 15.349
3 Baden-Württemberg 12.264
4 Niedersachsen 7.947
5 Hessen 6.667
6 Berlin 4.987
7 Rheinland-Pfalz 4.684
8 Sachsen 4.653
9 Hamburg 3.211
10 Thüringen 2.869
11 Schleswig-Holstein 2.832
12 Sachsen-Anhalt 2.713
13 Brandenburg 2.264
14 Mecklenburg-Vorpommern 1.526
15 Saarland 1.206
16 Bremen 941

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 96.293. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG), GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Prostata-Ausschälungen durch die Harnröhre (u. a. TURP) je Jahr (OPS 5-601), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 96.293 Prostata-Ausschälungen durch die Harnröhre (u. a. TURP) bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 32 Prozent mehr als 2015 (73.110). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 79.444.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Eingriffe erhalten; die Zahl der Eingriffe ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen in Praxen und Kliniken sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger operiert wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0