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Eingriffe: Revision oder Entfernung einer Kunstlinse in Berlin

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Revisionen und Entfernungen einer künstlichen Linse im Auge je Jahr (OPS 5-147), nach Behandlungsort · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Revision oder Entfernung einer Kunstlinse in Berlin im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Revision oder Entfernung einer Kunstlinse“ in Berlin lag im Jahr 2025 bei 162. Im Jahr 2024 waren es 150 – ein Anstieg um 12. Das ist der höchste Wert seit 2019.

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 5 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 6,8 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2017 erreicht (181), der niedrigste im Jahr 2007 (108).

Eingriffe: Revision oder Entfernung einer Kunstlinse in allen Bundesländern

Eingriffe: Revision oder Entfernung einer Kunstlinse nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 544
2 Baden-Württemberg 415
3 Bayern 218
4 Niedersachsen 168
5 Berlin 162
6 Hessen 141
7 Schleswig-Holstein 125
8 Saarland 120
9 Hamburg 114
10 Sachsen 104
11 Rheinland-Pfalz 81
12 Thüringen 48
13 Brandenburg 45
14 Sachsen-Anhalt 42
15 Mecklenburg-Vorpommern 32
16 Bremen 30

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 2.389. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Revisionen und Entfernungen einer künstlichen Linse im Auge je Jahr (OPS 5-147), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 2.389 Revisionen und Entfernungen einer künstlichen Linse im Auge bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 3 Prozent weniger als 2015 (2.454). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 2.737. Den Höchststand gab es 2019 mit 2.737. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 953.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0