Zum Inhalt springen
DE

Eingriffe: Stapesplastik (Steigbügel-Operation) in Bayern

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Stapesplastiken je Jahr (OPS 5-197), nach Behandlungsort · Bayern

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Bayern
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Stapesplastik (Steigbügel-Operation) in Bayern im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Stapesplastik (Steigbügel-Operation)“ in Bayern lag im Jahr 2025 bei 394. Im Jahr 2024 waren es 380 – ein Anstieg um 14. Das ist der höchste Wert seit 2019.

Unter den 16 Bundesländern liegt Bayern damit auf Platz 2 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 14 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2006 wurde im Jahr 2011 erreicht (584), der niedrigste im Jahr 2022 (365).

Eingriffe: Stapesplastik (Steigbügel-Operation) in allen Bundesländern

Eingriffe: Stapesplastik (Steigbügel-Operation) nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 779
2 Bayern 394
3 Baden-Württemberg 390
4 Hessen 223
5 Niedersachsen 177
6 Berlin 146
7 Sachsen 120
8 Hamburg 111
9 Thüringen 81
10 Sachsen-Anhalt 79
11 Mecklenburg-Vorpommern 75
12 Rheinland-Pfalz 66
13 Schleswig-Holstein 62
14 Brandenburg 47
15 Bremen 40
16 Saarland 29

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 2.819. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Stapesplastiken je Jahr (OPS 5-197), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 2.819 Stapesplastiken bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 11 Prozent weniger als 2015 (3.165). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 3.101. Den Höchststand gab es 2008 mit 4.078. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 905.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0