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Eingriffe: Stroke-Unit-Behandlung in Nordrhein-Westfalen

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte neurologischen Komplexbehandlungen des akuten Schlaganfalls (Stroke Unit) je Jahr (OPS 8-981), nach Behandlungsort · Nordrhein-Westfalen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG), GENESIS 23141-0110)
Region
Nordrhein-Westfalen
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Stroke-Unit-Behandlung in Nordrhein-Westfalen im Vergleich

Die Zahl der stationären Eingriffe „Stroke-Unit-Behandlung“ in Nordrhein-Westfalen lag im Jahr 2025 bei 64.140. Im Jahr 2024 waren es 60.706 – ein Anstieg um 3.434. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2005).

Unter den 16 Bundesländern liegt Nordrhein-Westfalen damit auf Platz 1 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 25,3 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2025 erreicht (64.140), der niedrigste im Jahr 2005 (11.033).

Eingriffe: Stroke-Unit-Behandlung in allen Bundesländern

Eingriffe: Stroke-Unit-Behandlung nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 64.140
2 Bayern 32.836
3 Baden-Württemberg 28.449
4 Niedersachsen 23.886
5 Hessen 18.965
6 Sachsen 11.662
7 Berlin 11.270
8 Rheinland-Pfalz 9.629
9 Schleswig-Holstein 9.458
10 Hamburg 8.422
11 Brandenburg 7.498
12 Thüringen 6.513
13 Sachsen-Anhalt 6.108
14 Saarland 5.780
15 Mecklenburg-Vorpommern 5.676
16 Bremen 3.636

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 253.928. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG), GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte neurologischen Komplexbehandlungen des akuten Schlaganfalls (Stroke Unit) je Jahr (OPS 8-981), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 253.928 neurologischen Komplexbehandlungen des akuten Schlaganfalls (Stroke Unit) bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 15 Prozent mehr als 2015 (220.152). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 236.518.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Eingriffe erhalten; die Zahl der Eingriffe ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen in Praxen und Kliniken sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger operiert wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0