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Eingriffe: Trommelfellschnitt (Parazentese) in Nordrhein-Westfalen

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Parazentesen (Myringotomien) je Jahr (OPS 5-200), nach Behandlungsort · Nordrhein-Westfalen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Nordrhein-Westfalen
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Trommelfellschnitt (Parazentese) in Nordrhein-Westfalen im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Trommelfellschnitt (Parazentese)“ in Nordrhein-Westfalen lag im Jahr 2025 bei 8.448. Im Jahr 2024 waren es 9.997 – ein Rückgang um 1.549. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 8.582.

Unter den 16 Bundesländern liegt Nordrhein-Westfalen damit auf Platz 1 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 20,4 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2023 erreicht (10.618), der niedrigste im Jahr 2021 (4.006).

Eingriffe: Trommelfellschnitt (Parazentese) in allen Bundesländern

Eingriffe: Trommelfellschnitt (Parazentese) nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 8.448
2 Bayern 4.873
3 Baden-Württemberg 4.440
4 Niedersachsen 3.845
5 Sachsen 3.003
6 Hessen 2.682
7 Sachsen-Anhalt 2.159
8 Thüringen 2.061
9 Hamburg 1.628
10 Mecklenburg-Vorpommern 1.470
11 Rheinland-Pfalz 1.469
12 Berlin 1.416
13 Schleswig-Holstein 1.368
14 Brandenburg 1.193
15 Bremen 701
16 Saarland 670

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 41.426. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Parazentesen (Myringotomien) je Jahr (OPS 5-200), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 41.426 Parazentesen (Myringotomien) bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 8 Prozent weniger als 2015 (44.807). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 46.050. Den Höchststand gab es 2023 mit 51.346. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 278.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0