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Eingriffe: Wechsel oder Entfernung einer Tamponade in Sachsen

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Wechsel und Entfernungen einer Tamponade bei Blutungen je Jahr (OPS 8-506), nach Behandlungsort · Sachsen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Sachsen
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Wechsel oder Entfernung einer Tamponade in Sachsen im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Wechsel oder Entfernung einer Tamponade“ in Sachsen lag im Jahr 2025 bei 1.298. Im Jahr 2024 waren es 1.270 – ein Anstieg um 28. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2005).

Unter den 16 Bundesländern liegt Sachsen damit auf Platz 8 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 4,3 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2025 erreicht (1.298), der niedrigste im Jahr 2012 (578).

Eingriffe: Wechsel oder Entfernung einer Tamponade in allen Bundesländern

Eingriffe: Wechsel oder Entfernung einer Tamponade nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Baden-Württemberg 5.923
2 Nordrhein-Westfalen 5.465
3 Niedersachsen 4.332
4 Bayern 2.841
5 Rheinland-Pfalz 1.881
6 Bremen 1.658
7 Schleswig-Holstein 1.582
8 Sachsen 1.298
9 Hamburg 1.156
10 Hessen 1.014
11 Sachsen-Anhalt 861
12 Berlin 679
13 Thüringen 486
14 Mecklenburg-Vorpommern 429
15 Brandenburg 328
16 Saarland 85

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 30.018. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Wechsel und Entfernungen einer Tamponade bei Blutungen je Jahr (OPS 8-506), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 30.018 Wechsel und Entfernungen einer Tamponade bei Blutungen bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 66 Prozent mehr als 2015 (18.134). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 23.963. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 343.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0