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Krankenhausfälle: Delir in Berlin

Vollstationär behandelte Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose Delir (nicht durch Alkohol oder Drogen) (ICD-10 F05) je Jahr, nach Behandlungsort · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (Krankenhausdiagnosestatistik, GENESIS 23131-0010)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Krankenhausfälle: Delir in Berlin im Vergleich

Die Zahl der Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose Delir in Berlin lag im Jahr 2024 bei 1.702. Im Jahr 2023 waren es 1.599 – ein Anstieg um 103. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 1.814.

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 9 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 4,4 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2016 erreicht (2.141), der niedrigste im Jahr 2021 (1.594).

Krankenhausfälle: Delir in allen Bundesländern

Krankenhausfälle: Delir nach Bundesland, 2024
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 9.680
2 Bayern 5.983
3 Baden-Württemberg 4.018
4 Niedersachsen 3.236
5 Sachsen 2.263
6 Hessen 1.992
7 Rheinland-Pfalz 1.813
8 Brandenburg 1.717
9 Berlin 1.702
10 Schleswig-Holstein 1.380
11 Thüringen 1.337
12 Mecklenburg-Vorpommern 1.029
13 Sachsen-Anhalt 980
14 Hamburg 963
15 Saarland 686
16 Bremen 193

Stand: 2024. Deutschland insgesamt: 38.972. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Krankenhausdiagnosestatistik, GENESIS 23131-0010.

Methodik & Definition

Vollstationär behandelte Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose Delir (nicht durch Alkohol oder Drogen) (ICD-10 F05) je Jahr, nach Behandlungsort. Im Jahr 2024 wurden in deutschen Krankenhäusern 38.972 Patientinnen und Patienten mit der Hauptdiagnose Delir (nicht durch Alkohol oder Drogen) vollstationär behandelt. Das sind 15 Prozent weniger als 2015 (46.094). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 45.123.

Grundlage ist die Krankenhausdiagnosestatistik der Statistischen Ämter. Gezählt werden alle aus dem Krankenhaus entlassenen vollstationären Behandlungsfälle nach ihrer Hauptdiagnose, einschließlich der im Krankenhaus Verstorbenen. Wer mehrmals im Jahr aufgenommen wird, zählt mehrfach; ambulante Behandlungen sind nicht enthalten.

Die Hauptdiagnose ist die Erkrankung, die den Krankenhausaufenthalt hauptsächlich veranlasst hat. Begleiterkrankungen (Nebendiagnosen) sind nicht berücksichtigt. Die Zahlen zeigen deshalb, wie oft eine Krankheit zur stationären Behandlung führt, nicht, wie viele Menschen daran erkrankt sind. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt, in der planbare Behandlungen verschoben wurden.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23131-0010
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0