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Krankenhausfälle: Depression (depressive Episode) in Bremen

Vollstationär behandelte Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose depressiver Episode (ICD-10 F32) je Jahr, nach Behandlungsort · Bremen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (Krankenhausdiagnosestatistik, GENESIS 23131-0010)
Region
Bremen
Rhythmus
jährlich

Krankenhausfälle: Depression (depressive Episode) in Bremen im Vergleich

Die Zahl der Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose Depression (depressive Episode) in Bremen lag im Jahr 2024 bei 603. Im Jahr 2023 waren es 610 – ein Rückgang um 7. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2005).

Unter den 16 Bundesländern liegt Bremen damit auf Platz 16 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 0,6 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2013 erreicht (1.124), der niedrigste im Jahr 2024 (603).

Krankenhausfälle: Depression (depressive Episode) in allen Bundesländern

Krankenhausfälle: Depression (depressive Episode) nach Bundesland, 2024
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 24.486
2 Bayern 16.866
3 Baden-Württemberg 11.432
4 Niedersachsen 9.385
5 Hessen 6.821
6 Rheinland-Pfalz 5.153
7 Schleswig-Holstein 3.403
8 Brandenburg 3.369
9 Berlin 3.218
10 Sachsen 3.213
11 Hamburg 2.628
12 Thüringen 2.463
13 Sachsen-Anhalt 2.239
14 Mecklenburg-Vorpommern 1.507
15 Saarland 976
16 Bremen 603

Stand: 2024. Deutschland insgesamt: 97.762. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Krankenhausdiagnosestatistik, GENESIS 23131-0010.

Methodik & Definition

Vollstationär behandelte Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose depressiver Episode (ICD-10 F32) je Jahr, nach Behandlungsort. Im Jahr 2024 wurden in deutschen Krankenhäusern 97.762 Patientinnen und Patienten mit der Hauptdiagnose depressiver Episode vollstationär behandelt. Das sind 20 Prozent weniger als 2015 (121.989). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 105.828.

Grundlage ist die Krankenhausdiagnosestatistik der Statistischen Ämter. Gezählt werden alle aus dem Krankenhaus entlassenen vollstationären Behandlungsfälle nach ihrer Hauptdiagnose, einschließlich der im Krankenhaus Verstorbenen. Wer mehrmals im Jahr aufgenommen wird, zählt mehrfach; ambulante Behandlungen sind nicht enthalten.

Die Hauptdiagnose ist die Erkrankung, die den Krankenhausaufenthalt hauptsächlich veranlasst hat. Begleiterkrankungen (Nebendiagnosen) sind nicht berücksichtigt. Die Zahlen zeigen deshalb, wie oft eine Krankheit zur stationären Behandlung führt, nicht, wie viele Menschen daran erkrankt sind. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt, in der planbare Behandlungen verschoben wurden.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23131-0010
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0