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Niedriglohnquote Nordrhein-Westfalen

Anteil der Beschäftigungsverhältnisse (ohne Auszubildende) mit einem Bruttostundenverdienst unter zwei Dritteln des Medians (Stichmonat April) · Anteil der Jobs mit Niedriglohn · Nordrhein-Westfalen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (GENESIS 62361-0050)
Region
Nordrhein-Westfalen
Rhythmus
jährlich

Niedriglohnquote in Nordrhein-Westfalen im Vergleich

Der Anteil der Beschäftigungsverhältnisse mit Niedriglohn in Nordrhein-Westfalen lag im Jahr 2025 bei 17,5 %. Im Jahr 2024 waren es 17,1 % – ein Anstieg um 0,4 Prozentpunkte. Im Durchschnitt seit 2014 lag der Wert bei 19,0 %.

Unter den 16 Bundesländern liegt Nordrhein-Westfalen damit auf Platz 4 (sortiert nach dem höchsten Wert). Deutschlandweit lag der Wert im selben Zeitraum bei 15,7 % – Nordrhein-Westfalen liegt 1,8 Prozentpunkte darüber.

Der höchste Wert seit 2014 wurde im Jahr 2018 erreicht (21,0 %), der niedrigste im Jahr 2023 (17,1 %).

Niedriglohnquote in allen Bundesländern

Niedriglohnquote nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Sachsen 18,1 %
2 Rheinland-Pfalz 17,7 %
3 Sachsen-Anhalt 17,6 %
4 Nordrhein-Westfalen 17,5 %
5 Saarland 17,5 %
6 Schleswig-Holstein 17,2 %
7 Brandenburg 17,1 %
8 Thüringen 17,1 %
9 Niedersachsen 17,0 %
10 Hessen 14,8 %
11 Baden-Württemberg 14,4 %
12 Bremen 14,1 %
13 Berlin 13,6 %
14 Bayern 13,0 %
15 Hamburg 12,6 %
16 Mecklenburg-Vorpommern (2024) 19,6 %

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 15,7 %. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS 62361-0050.

Methodik & Definition

Anteil der Beschäftigungsverhältnisse (ohne Auszubildende) mit einem Bruttostundenverdienst unter zwei Dritteln des Medians (Stichmonat April). Die Niedriglohnquote gibt an, wie viele Jobs in Deutschland unterhalb der Niedriglohnschwelle bezahlt werden. Als Niedriglohn gilt ein Stundenlohn unter zwei Dritteln des mittleren Stundenlohns.

Die Niedriglohnschwelle liegt bei zwei Dritteln des Medians aller Bruttostundenverdienste. Gezählt werden Beschäftigungsverhältnisse, nicht Personen – wer zwei Minijobs hat, zählt doppelt.

Seit 2022 stammen die Werte aus der Verdiensterhebung, für 2014 und 2018 aus der Verdienststrukturerhebung. Der deutliche Rückgang seit 2022 hängt vor allem mit der Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro im Oktober 2022 zusammen.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 62361-0050
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0