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Pflegebedürftige je 1.000 Ältere Nordrhein-Westfalen

Pflegebedürftige (alle Altersgruppen) je 1.000 Einwohner ab 65 Jahren, Pflegestatistik (zweijährlich) · Nordrhein-Westfalen

Quelle
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionalatlas) (Regionalatlas AI014-2)
Region
Nordrhein-Westfalen
Rhythmus
jährlich

Pflegebedürftige je 1.000 Ältere in Nordrhein-Westfalen im Vergleich

Die Zahl der Pflegebedürftigen je 1.000 Einwohner ab 65 Jahren in Nordrhein-Westfalen lag im Jahr 2023 bei 354,0. Im Jahr 2021 waren es 308,5 – ein Anstieg um 45,5. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2003).

Unter den 16 Bundesländern liegt Nordrhein-Westfalen damit auf Platz 1 (sortiert nach dem höchsten Wert).

Der höchste Wert seit 2003 wurde im Jahr 2023 erreicht (354,0), der niedrigste im Jahr 2005 (131,7).

Pflegebedürftige je 1.000 Ältere in allen Bundesländern

Pflegebedürftige je 1.000 Ältere nach Bundesland, 2023
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 354,0
2 Niedersachsen 340,4
3 Sachsen-Anhalt 339,5
4 Sachsen 333,9
5 Thüringen 333,9
6 Bremen 326,9
7 Mecklenburg-Vorpommern 323,4
8 Brandenburg 322,6
9 Saarland 317,9
10 Hessen 316,0
11 Berlin 302,4
12 Hamburg 290,1
13 Rheinland-Pfalz 287,6
14 Baden-Württemberg 262,9
15 Schleswig-Holstein 250,6
16 Bayern 225,4

Stand: 2023. Deutschland insgesamt: 304,1. Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionalatlas), Regionalatlas AI014-2.

Methodik & Definition

Pflegebedürftige (alle Altersgruppen) je 1.000 Einwohner ab 65 Jahren, Pflegestatistik (zweijährlich). Auf 1.000 Menschen ab 65 kommen inzwischen rund 300 Pflegebedürftige – fast doppelt so viele wie vor 20 Jahren. Der Anstieg geht vor allem auf den erweiterten Pflegebegriff seit 2017 zurück.

Die Pflegestatistik erscheint alle zwei Jahre (Stichtag 15.12.). Seit 2017 gelten Pflegegrade statt Pflegestufen, wodurch deutlich mehr Menschen als pflegebedürftig zählen.

Quelle
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionalatlas), Tabelle AI014-2
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0