Raubdelikte Bayern
Polizeilich erfasste Fälle von Raub, räuberischer Erpressung und räuberischem Angriff auf Kraftfahrer (§§ 249–252, 255, 316a StGB) je 100.000 Einwohner · Fälle je 100.000 Einwohner · Bayern
| Periode | Bayern | Deutschland |
|---|---|---|
| 2025 | 20 | 48 |
| 2024 | 23 | 52 |
| 2023 | 21 | 53 |
| 2022 | 18 | 46 |
| 2021 | 14 | 36 |
| 2020 | 16 | 41 |
| 2019 | 16 | 43 |
Raubdelikte in Bayern im Vergleich
Die Zahl der Raubdelikte je 100.000 Einwohner in Bayern lag im Jahr 2025 bei 20. Im Jahr 2024 waren es 23 – ein Rückgang um 3. Im Durchschnitt seit 2019 lag der Wert bei 18.
Unter den 16 Bundesländern liegt Bayern damit auf Platz 16 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 41,4 % des bundesweiten Werts.
Der höchste Wert seit 2019 wurde im Jahr 2024 erreicht (23), der niedrigste im Jahr 2021 (14).
Raubdelikte in allen Bundesländern
| Rang | Bundesland | Balken | Wert |
|---|---|---|---|
| 1 | Bremen | 167 | |
| 2 | Berlin | 131 | |
| 3 | Hamburg | 116 | |
| 4 | Nordrhein-Westfalen | 61 | |
| 5 | Sachsen-Anhalt | 52 | |
| 6 | Sachsen | 49 | |
| 7 | Hessen | 48 | |
| 8 | Niedersachsen | 47 | |
| 9 | Brandenburg | 44 | |
| 10 | Saarland | 43 | |
| 11 | Schleswig-Holstein | 40 | |
| 12 | Thüringen | 39 | |
| 13 | Mecklenburg-Vorpommern | 34 | |
| 14 | Baden-Württemberg | 29 | |
| 15 | Rheinland-Pfalz | 27 | |
| 16 | Bayern | 20 |
Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 48. Quelle: Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik, GENESIS.
Methodik & Definition
Polizeilich erfasste Fälle von Raub, räuberischer Erpressung und räuberischem Angriff auf Kraftfahrer (§§ 249–252, 255, 316a StGB) je 100.000 Einwohner. Raub ist Diebstahl mit Gewalt oder Drohung – vom Handtaschenraub bis zum Überfall auf eine Tankstelle. Raubdelikte konzentrieren sich stark auf Großstädte.
Grundlage ist die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts. Gezählt werden Straftaten, die die Polizei abschließend bearbeitet und an die Staatsanwaltschaft abgegeben hat – am Tatort, nicht am Wohnort der Tatverdächtigen. Die Häufigkeitszahl gibt die Fälle je 100.000 Einwohner an.
Die PKS misst das Hellfeld: Wo mehr angezeigt oder kontrolliert wird, steigen die Zahlen, ohne dass mehr passiert. Großstädte haben auch deshalb hohe Werte, weil Pendler, Touristen und Nachtleben Straftaten anziehen, die Einwohnerzahl als Bezugsgröße aber nur die Bewohner zählt. Seit dem Berichtsjahr 2024 beziehen sich die Häufigkeitszahlen auf die Bevölkerung nach dem Zensus 2022, davor auf die Fortschreibung des Zensus 2011.
- Quelle
- Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik, Tabelle
- Lizenz der Daten
- © Bundeskriminalamt