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Todesfälle durch Atemwegserkrankungen Berlin

Gestorbene an Krankheiten der Atemwege (Grundleiden laut Todesursachenstatistik) · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (Regionaldatenbank 23211-01-04-4)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Todesfälle durch Atemwegserkrankungen in Berlin im Vergleich

Die Zahl der Todesfälle durch Atemwegserkrankungen in Berlin lag im Jahr 2024 bei 3.076. Im Jahr 2023 waren es 3.050 – ein Anstieg um 26. Im Durchschnitt seit 2020 lag der Wert bei 2.796.

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 8 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 4,1 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2020 wurde im Jahr 2024 erreicht (3.076), der niedrigste im Jahr 2021 (2.409).

Todesfälle durch Atemwegserkrankungen in allen Bundesländern

Todesfälle durch Atemwegserkrankungen nach Bundesland, 2024
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 18.028
2 Bayern 10.324
3 Niedersachsen 8.556
4 Baden-Württemberg 8.359
5 Hessen 5.532
6 Rheinland-Pfalz 3.875
7 Sachsen 3.083
8 Berlin 3.076
9 Schleswig-Holstein 2.668
10 Brandenburg 2.350
11 Thüringen 2.318
12 Sachsen-Anhalt 1.998
13 Hamburg 1.587
14 Mecklenburg-Vorpommern 1.490
15 Saarland 1.227
16 Bremen 647

Stand: 2024. Deutschland insgesamt: 75.117. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Regionaldatenbank 23211-01-04-4.

Methodik & Definition

Gestorbene an Krankheiten der Atemwege (Grundleiden laut Todesursachenstatistik). 81.202 Menschen starben 2025 in Deutschland an Krankheiten der Atemwege – 57 Prozent mehr als 2000 (51.806). 52 Prozent der Verstorbenen waren Männer.

Grundlage ist die Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamts. Sie wertet die ärztlichen Todesbescheinigungen aller in Deutschland Verstorbenen aus; gezählt wird jeweils das Grundleiden, das zum Tod geführt hat (ICD-10, seit 1998). Steigende Zahlen spiegeln bei vielen Krankheiten auch die Alterung der Bevölkerung wider.

Seit den 2010er-Jahren werden die Todesbescheinigungen schrittweise maschinell nach international einheitlichen Regeln kodiert. Das hat die Zuordnung zwischen einzelnen Todesursachen teilweise verschoben; lange Zeitreihen einzelner Ursachen sind deshalb nur eingeschränkt vergleichbar.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23211-01-04-4
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0