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Raub: nichtdeutsche Tatverdächtige

Nichtdeutsche Tatverdächtige in Prozent aller Tatverdächtigen bei Raub, räuberischer Erpressung und räuberischem Angriff auf Kraftfahrer (PKS-Schlüssel 210000) · Anteil an allen Tatverdächtigen

Einordnung

48,6 Prozent der Tatverdächtigen bei Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer hatten 2025 keinen deutschen Pass, 2019 waren es 39,7 Prozent. Der Ausländeranteil an der Bevölkerung lag 2025 bei 14,9 Prozent.

Methodik & Definition

Grundlage ist die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts. Gezählt werden Tatverdächtige, die die Polizei für das jeweilige Delikt ermittelt hat; wer im Jahr mehrfach auffällt, zählt je Delikt einmal. Tatverdacht ist keine Verurteilung, und die PKS zeigt nur das Hellfeld – Taten, die der Polizei bekannt werden.

Nichtdeutsch heißt: ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Doppelstaatler zählen als Deutsche, ein Migrationshintergrund wird nicht erfasst. Mitgezählt werden auch Tatverdächtige, die nicht in Deutschland wohnen (etwa Durchreisende). Der Anteil lässt sich nicht direkt mit dem Bevölkerungsanteil vergleichen, weil Alter und Geschlecht der Gruppen sich unterscheiden – eine bereinigte Auswertung steht in unserer Analyse zur Ausländerkriminalität.

Quelle & Daten

Messgröße
Nichtdeutsche Tatverdächtige in Prozent aller Tatverdächtigen bei Raub, räuberischer Erpressung und räuberischem Angriff auf Kraftfahrer (PKS-Schlüssel 210000)
Quelle
Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik, Datensatz PKS Bund, Tabellen 40 und 50, Schlüssel 210000
Lizenz der Daten
© Bundeskriminalamt
Rhythmus
jährlich

Zitiert in unseren Analysen

Diese Artikel verwenden die Statistik als Quelle.