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Drogen als Unfallursache Deutschland

Von der Polizei bei Unfällen mit Personenschaden festgestelltes Fehlverhalten „Einfluss anderer berauschender Mittel“ (alle Verkehrsbeteiligten) je Jahr · Fehlverhalten bei Unfällen mit Personenschaden pro Jahr

Einordnung

Im Durchschnitt seit 2015 lag der Wert bei 2.510.

Drogen und andere berauschende Mittel nannte die Polizei 2025 bei Unfällen mit Personenschaden 3.539-mal als Ursache – 9 Prozent häufiger als im Vorjahr und mehr als doppelt so oft wie 2015 mit 1.685 Fällen. Die Zahl ist seit 2015 jedes Jahr gestiegen. Knapp sechs von zehn Angaben betrafen Pkw-Fahrer.

Methodik & Definition

Grundlage ist die Straßenverkehrsunfallstatistik. Die Polizei kann bei jedem Unfall mit Personenschaden für jeden Beteiligten bis zu drei Fehlverhalten als Ursache angeben. Gezählt werden diese Angaben, nicht Unfälle: Bei einem Unfall können mehrere Beteiligte und mehrere Ursachen erfasst sein. Die Einschätzung stammt von der Polizei vor Ort und ist kein Gerichtsurteil.

Wer den Fehler gemacht hat

Wer den Fehler gemacht hat, 2025
Verkehrsbeteiligung Balken 2025 Anteil ggü. 2024
Pkw 2.100 59,3 % +6,3 %
Fahrrad 406 11,5 % +10,6 %
E-Scooter u. a. 293 8,3 % +43,6 %
Pedelec 206 5,8 % +37,3 %
Motorrad 202 5,7 % +17,4 %
Mofa, Moped 177 5,0 % −5,3 %
Lkw 97 2,7 % −15,7 %
Fußgänger 35 1,0 % −30,0 %
Andere Fahrzeuge 7 0,2 % −46,2 %
Traktor 7 0,2 % +75,0 %
Übrige Kfz 5 0,1 % −37,5 %
Bus 4 0,1 % +300,0 %
Andere Personen 0 0,0 % ±0

Stand: 2025. Anteil an allen Angaben dieser Ursache (Statsray-Berechnung). E-Scooter u. a. = Elektrokleinstfahrzeuge. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Straßenverkehrsunfallstatistik, GENESIS 46241-0009.

Quelle & Daten

Messgröße
Von der Polizei bei Unfällen mit Personenschaden festgestelltes Fehlverhalten „Einfluss anderer berauschender Mittel“ (alle Verkehrsbeteiligten) je Jahr
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0
Rhythmus
jährlich

Zitiert in unseren Analysen

Diese Artikel verwenden die Statistik als Quelle.