Aufklärungsquote Hessen
Aufgeklärte Fälle in Prozent der polizeilich erfassten Fälle (Straftaten insgesamt) · Hessen
| Periode | Hessen | Deutschland |
|---|---|---|
| 2025 | 61,1 % | 57,9 % |
| 2024 | 61,9 % | 58,0 % |
| 2023 | 63,2 % | 58,4 % |
| 2022 | 63,7 % | 57,3 % |
| 2021 | 65,6 % | 58,7 % |
| 2020 | 65,5 % | 58,4 % |
| 2019 | 65,2 % | 57,5 % |
Aufklärungsquote in Hessen im Vergleich
Der Anteil der aufgeklärten an allen erfassten Straftaten in Hessen lag im Jahr 2025 bei 61,1 %. Im Jahr 2024 waren es 61,9 % – ein Rückgang um 0,8 Prozentpunkte. Im Durchschnitt seit 2019 lag der Wert bei 63,7 %.
Unter den 16 Bundesländern liegt Hessen damit auf Platz 8 (sortiert nach dem höchsten Wert). Deutschlandweit lag der Wert im selben Zeitraum bei 57,9 % – Hessen liegt 3,2 Prozentpunkte darüber.
Der höchste Wert seit 2019 wurde im Jahr 2021 erreicht (65,6 %), der niedrigste im Jahr 2025 (61,1 %).
Aufklärungsquote in allen Bundesländern
| Rang | Bundesland | Balken | Wert |
|---|---|---|---|
| 1 | Bayern | 68,1 % | |
| 2 | Rheinland-Pfalz | 64,8 % | |
| 3 | Mecklenburg-Vorpommern | 63,3 % | |
| 4 | Niedersachsen | 62,7 % | |
| 5 | Baden-Württemberg | 62,5 % | |
| 6 | Saarland | 62,3 % | |
| 7 | Thüringen | 61,2 % | |
| 8 | Hessen | 61,1 % | |
| 9 | Sachsen | 59,1 % | |
| 10 | Brandenburg | 57,7 % | |
| 11 | Sachsen-Anhalt | 57,4 % | |
| 12 | Schleswig-Holstein | 56,7 % | |
| 13 | Nordrhein-Westfalen | 53,7 % | |
| 14 | Hamburg | 49,1 % | |
| 15 | Bremen | 48,6 % | |
| 16 | Berlin | 44,9 % |
Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 57,9 %. Quelle: Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik, GENESIS.
Methodik & Definition
Aufgeklärte Fälle in Prozent der polizeilich erfassten Fälle (Straftaten insgesamt). Die Aufklärungsquote zeigt, bei wie vielen Straftaten die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt hat. Bundesweit ist es gut jede zweite – mit großen Unterschieden zwischen Ländern, Städten und Delikten.
Grundlage ist die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts. Gezählt werden Straftaten, die die Polizei abschließend bearbeitet und an die Staatsanwaltschaft abgegeben hat – am Tatort, nicht am Wohnort der Tatverdächtigen. Die Häufigkeitszahl gibt die Fälle je 100.000 Einwohner an.
Als aufgeklärt gilt ein Fall, sobald ein namentlich bekannter oder auf frischer Tat ertappter Tatverdächtiger ermittelt ist – unabhängig davon, ob er später verurteilt wird. Delikte wie Ladendiebstahl oder Schwarzfahren werden fast immer aufgeklärt, Wohnungseinbrüche oder Fahrraddiebstähle selten.
- Quelle
- Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik, Tabelle
- Lizenz der Daten
- © Bundeskriminalamt