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Eingriffe: Begleitung einer Risikogeburt in Hessen

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Überwachungen und Leitungen von Risikogeburten je Jahr (OPS 9-261), nach Behandlungsort · Hessen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Hessen
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Begleitung einer Risikogeburt in Hessen im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Begleitung einer Risikogeburt“ in Hessen lag im Jahr 2025 bei 13.725. Im Jahr 2024 waren es 13.965 – ein Rückgang um 240. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 12.873.

Unter den 16 Bundesländern liegt Hessen damit auf Platz 5 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 7,5 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2005 erreicht (14.443), der niedrigste im Jahr 2009 (9.885).

Eingriffe: Begleitung einer Risikogeburt in allen Bundesländern

Eingriffe: Begleitung einer Risikogeburt nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 40.233
2 Bayern 33.694
3 Baden-Württemberg 21.971
4 Niedersachsen 14.114
5 Hessen 13.725
6 Berlin 12.977
7 Sachsen 7.947
8 Rheinland-Pfalz 7.824
9 Hamburg 6.742
10 Thüringen 4.667
11 Schleswig-Holstein 4.644
12 Brandenburg 4.444
13 Sachsen-Anhalt 3.399
14 Mecklenburg-Vorpommern 2.668
15 Bremen 2.266
16 Saarland 1.053

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 182.368. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Überwachungen und Leitungen von Risikogeburten je Jahr (OPS 9-261), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 182.368 Überwachungen und Leitungen von Risikogeburten bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 10 Prozent mehr als 2015 (165.302). Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 82.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0