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Eingriffe: Verschluss oder Entfernung der Scheide in Berlin

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Verschlüsse und (sub-)totale Exstirpationen der Vagina je Jahr (OPS 5-703), nach Behandlungsort · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Verschluss oder Entfernung der Scheide in Berlin im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Verschluss oder Entfernung der Scheide“ in Berlin lag im Jahr 2025 bei 291. Im Jahr 2024 waren es 221 – ein Anstieg um 70. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2005).

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 3 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 12,3 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2025 erreicht (291), der niedrigste im Jahr 2015 (58).

Eingriffe: Verschluss oder Entfernung der Scheide in allen Bundesländern

Eingriffe: Verschluss oder Entfernung der Scheide nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Bayern 477
2 Nordrhein-Westfalen 445
3 Berlin 291
4 Baden-Württemberg 271
5 Niedersachsen 197
6 Hessen 129
7 Sachsen 117
8 Hamburg 96
9 Rheinland-Pfalz 70
10 Brandenburg 59
11 Sachsen-Anhalt 59
12 Mecklenburg-Vorpommern 57
13 Schleswig-Holstein 34
14 Thüringen 24
15 Bremen 19
16 Saarland 18

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 2.363. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Verschlüsse und (sub-)totale Exstirpationen der Vagina je Jahr (OPS 5-703), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 2.363 Verschlüsse und (sub-)totale Exstirpationen der Vagina bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 7 Prozent mehr als 2015 (2.199). Den Höchststand gab es 2005 mit 2.939. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 956.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0