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Eingriffe: Verschluss oder Entfernung der Scheide in Brandenburg

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Verschlüsse und (sub-)totale Exstirpationen der Vagina je Jahr (OPS 5-703), nach Behandlungsort · Brandenburg

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Brandenburg
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Verschluss oder Entfernung der Scheide in Brandenburg im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Verschluss oder Entfernung der Scheide“ in Brandenburg lag im Jahr 2025 bei 59. Im Jahr 2024 waren es 58 – ein Anstieg um 1. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 58.

Unter den 16 Bundesländern liegt Brandenburg damit auf Platz 10 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 2,5 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2020 erreicht (72), der niedrigste im Jahr 2007 (41).

Eingriffe: Verschluss oder Entfernung der Scheide in allen Bundesländern

Eingriffe: Verschluss oder Entfernung der Scheide nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Bayern 477
2 Nordrhein-Westfalen 445
3 Berlin 291
4 Baden-Württemberg 271
5 Niedersachsen 197
6 Hessen 129
7 Sachsen 117
8 Hamburg 96
9 Rheinland-Pfalz 70
10 Brandenburg 59
11 Sachsen-Anhalt 59
12 Mecklenburg-Vorpommern 57
13 Schleswig-Holstein 34
14 Thüringen 24
15 Bremen 19
16 Saarland 18

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 2.363. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Verschlüsse und (sub-)totale Exstirpationen der Vagina je Jahr (OPS 5-703), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 2.363 Verschlüsse und (sub-)totale Exstirpationen der Vagina bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 7 Prozent mehr als 2015 (2.199). Den Höchststand gab es 2005 mit 2.939. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 956.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0