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EZB-Einlagenzins

Zinssatz, den Banken für Einlagen über Nacht bei der Europäischen Zentralbank erhalten · Einlagefazilität

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Einordnung

Der Einlagenzins ist der Zinssatz, den Banken erhalten, wenn sie überschüssiges Geld über Nacht bei der Europäischen Zentralbank parken. Er bildet heute die Untergrenze für die kurzfristigen Zinsen am Geldmarkt.

Methodik & Definition

Der EZB-Rat legt den Satz gemeinsam mit den übrigen Leitzinsen fest. Die Zeitreihe enthält jeden Tag, an dem sich der Satz geändert hat.

Zwischen 2014 und 2022 war der Einlagenzins negativ: Banken mussten für Einlagen bei der EZB bezahlen.

Häufige Fragen

Warum ist der Einlagenzins so wichtig?

Banken verfügen über große Überschussreserven. Der Zins, den sie dafür bei der EZB erhalten, setzt deshalb faktisch das Niveau der kurzfristigen Geldmarktzinsen – und damit auch die Richtung für Tagesgeldzinsen.

Quelle & Daten

Messgröße
Zinssatz, den Banken für Einlagen über Nacht bei der Europäischen Zentralbank erhalten
Quelle
Europäische Zentralbank, Datensatz FM/B.U2.EUR.4F.KR.DFR.LEV
Lizenz der Daten
EZB – Weiterverwendung mit Quellenangabe
Rhythmus
bei Änderung

Zitiert in unseren Analysen

Diese Artikel verwenden die Statistik als Quelle.