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EZB-Leitzins

Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte der Europäischen Zentralbank

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Einordnung

Der Leitzins der Europäischen Zentralbank (Hauptrefinanzierungssatz) ist der Zinssatz, zu dem sich Banken im Euroraum regelmäßig Geld bei der EZB leihen können. Er beeinflusst Kredit-, Spar- und Bauzinsen.

Methodik & Definition

Der EZB-Rat legt den Satz in seinen geldpolitischen Sitzungen fest, in der Regel alle sechs Wochen. Die Zeitreihe enthält jeden Tag, an dem sich der Satz geändert hat.

Neben dem Hauptrefinanzierungssatz gibt es den Einlagensatz und den Spitzenrefinanzierungssatz. Für die Geldmarktzinsen ist seit einigen Jahren vor allem der Einlagensatz maßgeblich.

Häufige Fragen

Welcher Zins ist „der“ Leitzins?

Meist ist der Hauptrefinanzierungssatz gemeint. Weil die EZB dem Bankensystem seit Jahren reichlich Liquidität bereitstellt, orientieren sich die kurzfristigen Marktzinsen inzwischen vor allem am Einlagensatz.

Wie wirkt sich der Leitzins auf Sparer aus?

Steigende Leitzinsen führen mit Verzögerung meist zu höheren Zinsen für Tagesgeld und Festgeld, aber auch zu teureren Krediten. Sinkende Leitzinsen wirken umgekehrt.

Quelle & Daten

Messgröße
Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte der Europäischen Zentralbank
Quelle
Europäische Zentralbank, Datensatz FM/B.U2.EUR.4F.KR.MRR_FR.LEV
Lizenz der Daten
EZB – Weiterverwendung mit Quellenangabe
Rhythmus
bei Änderung

Zitiert in unseren Analysen

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