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Häuserpreisindex in Deutschland

Preisindex für Wohnimmobilien insgesamt (Neubau und Bestand), Basisjahr 2025 = 100

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Einordnung

Im Durchschnitt seit 2000 lag der Wert bei 70,1.

Wohnimmobilien kosteten im 2. Quartal 2026 im Schnitt 85 Prozent mehr als Anfang 2010. Ihren Höchststand erreichten die Preise im 2. Quartal 2022; seitdem liegen sie trotz leichter Erholung gut 8 Prozent darunter.

Methodik & Definition

Der Häuserpreisindex misst die Preisentwicklung von Wohnimmobilien, die private Haushalte kaufen – Ein- und Zweifamilienhäuser und Eigentumswohnungen, selbst genutzt oder vermietet. Grundlage sind Kaufverträge aus den Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse.

Der Index ist qualitätsbereinigt: Er zeigt die Preisänderung bei gleicher Lage, Größe und Ausstattung, nicht den Durchschnittspreis. Basisjahr ist 2025 = 100; ein Wert von 55 bedeutet, dass die gleiche Immobilie damals 45 Prozent weniger kostete als 2025.

Häufige Fragen

Sind Immobilien wieder teurer geworden?

Ja, leicht. Der Tiefpunkt lag im 1. Quartal 2024 bei 95,5 – fast 13 Prozent unter dem Rekord vom 2. Quartal 2022 (109,6). Seitdem steigen die Preise wieder; im 2. Quartal 2026 lag der Index bei 100,6, noch 8,2 Prozent unter dem Rekord.

Quelle & Daten

Messgröße
Preisindex für Wohnimmobilien insgesamt (Neubau und Bestand), Basisjahr 2025 = 100
Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Datensatz Häuserpreisindex, GENESIS 61262-0002
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0
Rhythmus
vierteljährlich

Zitiert in unseren Analysen

Diese Artikel verwenden die Statistik als Quelle.