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Reallöhne Deutschland

Veränderung des Reallohnindex gegenüber dem Vorjahresquartal (Nominallöhne bereinigt um die Verbraucherpreise)

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Rechner

Was bleibt netto vom Brutto?

Brutto-Netto-Rechner nach dem amtlichen Programmablaufplan – für alle Steuerklassen, mit Tabelle nach Wochenstunden.

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Einordnung

Im Durchschnitt seit 2008 lag der Wert bei 0,7 %.

Die Reallöhne zeigen, wie sich die Kaufkraft der Verdienste entwickelt: Steigen die Löhne stärker als die Preise, wächst der Reallohn. Ein Minus bedeutet, dass die Beschäftigten sich trotz Lohnerhöhungen weniger leisten können als ein Jahr zuvor.

Methodik & Definition

Grundlage ist der Reallohnindex des Statistischen Bundesamts. Er ergibt sich aus dem Nominallohnindex (durchschnittliche Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen) geteilt durch den Verbraucherpreisindex.

Statsray berechnet die Veränderung zum Vorjahresquartal aus dem veröffentlichten Indexstand und rundet auf eine Nachkommastelle. Seit 2022 beruhen die Daten auf der neuen monatlichen Verdiensterhebung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Nominallohn und Reallohn?

Der Nominallohn ist der Bruttoverdienst in Euro. Der Reallohn berücksichtigt zusätzlich die Preisentwicklung und zeigt damit, wie viel man sich vom Lohn tatsächlich kaufen kann.

Warum sind die Reallöhne 2022 gesunken?

Im Jahr 2022 stiegen die Verbraucherpreise wegen der Energiekrise stark an – deutlich stärker als die Löhne. Dadurch ging die Kaufkraft der Verdienste zurück, obwohl die Bruttolöhne zulegten.

Reallöhne nach Bundesländern

Reallöhne nach Bundesland, 2. Quartal 2026
RangBundeslandBalkenWert
1 Saarland 3,9 %
2 Thüringen 2,7 %
3 Bayern 2,5 %
4 Rheinland-Pfalz 2,3 %
5 Mecklenburg-Vorpommern 2,2 %
6 Brandenburg 2,1 %
7 Hessen 1,9 %
8 Sachsen 1,8 %
9 Berlin 1,4 %
10 Hamburg 0,8 %
11 Niedersachsen 0,7 %
12 Schleswig-Holstein 0,7 %
13 Nordrhein-Westfalen 0,5 %

Stand: 2. Quartal 2026. Deutschland insgesamt: 1,5 %. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS 62361-0101.

Quelle & Daten

Messgröße
Veränderung des Reallohnindex gegenüber dem Vorjahresquartal (Nominallöhne bereinigt um die Verbraucherpreise)
Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Datensatz GENESIS 62361-0010
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0
Rhythmus
vierteljährlich