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Reallöhne Nordrhein-Westfalen

Veränderung des Reallohnindex gegenüber dem Vorjahresquartal (Nominallöhne bereinigt um die Verbraucherpreise) · Nordrhein-Westfalen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (GENESIS 62361-0101)
Region
Nordrhein-Westfalen
Rhythmus
vierteljährlich

Reallöhne in Nordrhein-Westfalen im Vergleich

Die Veränderung der Reallöhne gegenüber dem Vorjahresquartal in Nordrhein-Westfalen lag im 2. Quartal 2026 bei 0,5 %. Im 1. Quartal 2026 waren es 2,8 % – ein Rückgang um 2,3 Prozentpunkte. Vor einem Jahr, im 2. Quartal 2025, betrug der Wert 2,5 %.

Unter den 16 Bundesländern liegt Nordrhein-Westfalen damit auf Platz 13 (sortiert nach dem höchsten Wert). Deutschlandweit lag der Wert im selben Zeitraum bei 1,5 % – Nordrhein-Westfalen liegt 1,0 Prozentpunkte darunter.

Der höchste Wert seit Q1 2023 wurde im 1. Quartal 2024 erreicht (3,0 %), der niedrigste im 1. Quartal 2023 (−2,0 %).

Reallöhne in allen Bundesländern

Reallöhne nach Bundesland, 2. Quartal 2026
RangBundeslandBalkenWert
1 Saarland 3,9 %
2 Thüringen 2,7 %
3 Bayern 2,5 %
4 Rheinland-Pfalz 2,3 %
5 Mecklenburg-Vorpommern 2,2 %
6 Brandenburg 2,1 %
7 Hessen 1,9 %
8 Sachsen 1,8 %
9 Berlin 1,4 %
10 Hamburg 0,8 %
11 Niedersachsen 0,7 %
12 Schleswig-Holstein 0,7 %
13 Nordrhein-Westfalen 0,5 %

Stand: 2. Quartal 2026. Deutschland insgesamt: 1,5 %. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS 62361-0101.

Methodik & Definition

Veränderung des Reallohnindex gegenüber dem Vorjahresquartal (Nominallöhne bereinigt um die Verbraucherpreise). Die Reallöhne zeigen, wie sich die Kaufkraft der Verdienste entwickelt: Steigen die Löhne stärker als die Preise, wächst der Reallohn. Ein Minus bedeutet, dass die Beschäftigten sich trotz Lohnerhöhungen weniger leisten können als ein Jahr zuvor.

Grundlage ist der Reallohnindex des Statistischen Bundesamts. Er ergibt sich aus dem Nominallohnindex (durchschnittliche Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen) geteilt durch den Verbraucherpreisindex.

Statsray berechnet die Veränderung zum Vorjahresquartal aus dem veröffentlichten Indexstand und rundet auf eine Nachkommastelle. Seit 2022 beruhen die Daten auf der neuen monatlichen Verdiensterhebung.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 62361-0101
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0