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Kabelquerschnitt berechnen nach Spannungsfall

Kabelquerschnitt berechnen aus Leistung, Spannung, Leitungslänge und zulässigem Spannungsfall – für Wechsel- und Drehstrom, mit Kupfer und nächstem Normquerschnitt.

Kabelquerschnitt berechnen

Mindestquerschnitt 2,5 mm² nächster Normquerschnitt, rechnerisch 1,66 mm²
Stromstärke 16 A Wechselstrom, cos φ = 1
Zulässiger Spannungsfall 6,9 V 3 % von 230 V

I = P ÷ U = 3.680 ÷ 230 = 16 A

A = 2 · L · I ÷ (κ · ΔU) = 2 · 20 · 16 ÷ (56 · 6,9) = 1,66 mm²

Nur Spannungsfall: Strombelastbarkeit, Verlegeart, Häufung und Absicherung nach DIN VDE 0298-4 und DIN VDE 0100-430 zusätzlich prüfen. Elektroinstallation nur durch eine Elektrofachkraft.

Kabelquerschnitt: Tabelle

QuerschnittSpannungsfallAnteil
1,5 mm²7,62 V3,31 %
2,5 mm²4,57 V1,99 %
4 mm²2,86 V1,24 %
6 mm²1,9 V0,83 %
10 mm²1,14 V0,5 %
16 mm²0,71 V0,31 %
25 mm²0,46 V0,2 %
35 mm²0,33 V0,14 %
50 mm²0,23 V0,1 %

Häufige Fragen

Wie berechnet man den Kabelquerschnitt?

Nach dem Spannungsfall: A = 2 · L · I ÷ (κ · ΔU) bei Wechselstrom und A = √3 · L · I ÷ (κ · ΔU) bei Drehstrom. L ist die einfache Leitungslänge, κ die Leitfähigkeit (Kupfer 56 m/(Ω·mm²)), ΔU der zulässige Spannungsfall in Volt.

Welcher Spannungsfall ist erlaubt?

Für Wohngebäude empfiehlt DIN 18015-1 höchstens 3 Prozent zwischen Zähler und Verbraucher. Für lange Leitungen oder empfindliche Geräte rechnet man oft strenger.

Reicht der berechnete Querschnitt immer?

Nein. Der Rechner prüft nur den Spannungsfall. Zusätzlich muss die Leitung den Strom dauerhaft tragen können (Strombelastbarkeit je Verlegeart nach DIN VDE 0298-4) und zur Absicherung passen. Elektroarbeiten gehören in die Hand einer Elektrofachkraft.

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