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Schuldenuhr Deutschland

Wie hoch sind die Staatsschulden Deutschlands jetzt? Die Schuldenuhr rechnet den amtlichen Schuldenstand von Bund, Ländern und Gemeinden sekundengenau fort – mit Pro-Kopf-Wert, Zuwachs pro Sekunde und Ländervergleich.

Staatsschulden jetzt (Hochrechnung)

Staatsschulden Deutschlands jetzt (Hochrechnung) 2.816.755.214.863 € Amtlicher Stand am 30. Juni 2026: 2.753.475.000.000 €
Pro Kopf (Hochrechnung) 33.702 € bei 83,58 Mio. Einwohnern
Zuwachs pro Sekunde 6.326 € rund 547 Mio. € pro Tag
Plus in zwölf Monaten 199,5 Mrd. € +7,8 % seit 30. Juni 2025

Hochrechnung: Der letzte amtliche Quartalsstand wird mit dem durchschnittlichen Zuwachs der vorangegangenen zwölf Monate fortgeschrieben. Tatsächlich steigen die Schulden nicht gleichmäßig; mit jedem neuen Quartal setzt die Uhr auf den amtlichen Wert neu auf.

Wer die Schulden hat: Bund, Länder, Gemeinden

EbeneSchuldenAnteilzum Vorquartal
Bund 1.907,1 Mrd. € 69,3 % +20,5 Mrd. €
Länder 646,2 Mrd. € 23,5 % +2,9 Mrd. €
Gemeinden und Gemeindeverbände 200,2 Mrd. € 7,3 % +2,9 Mrd. €

Stand 30. Juni 2026. Die Sozialversicherung hat praktisch keine Schulden beim nicht-öffentlichen Bereich. Einschließlich Extrahaushalte wie Sondervermögen.

Staatsschulden Deutschlands am Quartalsende2.753 Mrd. € 2. Quartal 2026

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) · Statistik, Daten & Download →

Schulden der Bundesländer pro Kopf

Schulden von Land und Gemeinden zusammen, ohne den Anteil des Bundes. Die Stadtstaaten tragen Landes- und Gemeindeaufgaben zugleich.

Bundeslandpro Kopfinsgesamt
1. Bremen 36.955 € 26,1 Mrd. €
2. Hamburg 19.024 € 35,5 Mrd. €
3. Berlin 18.454 € 68,1 Mrd. €
4. Saarland 16.872 € 17,0 Mrd. €
5. Sachsen-Anhalt 14.432 € 30,7 Mrd. €
6. Nordrhein-Westfalen 13.971 € 251,6 Mrd. €
7. Schleswig-Holstein 13.372 € 39,6 Mrd. €
8. Hessen 11.298 € 70,9 Mrd. €
9. Niedersachsen 10.724 € 85,8 Mrd. €
10. Rheinland-Pfalz 9.946 € 41,0 Mrd. €
11. Brandenburg 9.723 € 24,8 Mrd. €
12. Thüringen 8.244 € 17,2 Mrd. €
13. Mecklenburg-Vorpommern 7.102 € 11,1 Mrd. €
14. Baden-Württemberg 6.154 € 69,2 Mrd. €
15. Bayern 3.487 € 46,2 Mrd. €
16. Sachsen 2.866 € 11,5 Mrd. €

Stand 30. Juni 2026. Quelle: Statistisches Bundesamt, Schuldenstatistik (GENESIS 71311-0003, 71311-0004).

So rechnet die Schuldenuhr

Grundlage ist die vierteljährliche Schuldenstatistik des Statistischen Bundesamts: die Schulden von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung einschließlich ihrer Extrahaushalte bei Banken, Unternehmen und anderen privaten Gläubigern. Schulden der Haushalte untereinander sind herausgerechnet.

Weil Destatis die Zahlen erst einige Monate nach Quartalsende veröffentlicht, rechnet die Uhr ab dem letzten Stichtag weiter. Als Tempo dient der Zuwachs der vergangenen vier Quartale, umgerechnet auf Sekunden. Der Pro-Kopf-Wert teilt die Hochrechnung durch die Einwohnerzahl der Bevölkerungsfortschreibung.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die Staatsschulden Deutschlands aktuell?

Am 30. Juni 2026 lagen die Schulden von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung beim nicht-öffentlichen Bereich bei 2.753.475.000.000 € (2,75 Billionen €). Das ist der zuletzt veröffentlichte Stand des Statistischen Bundesamts; die Schuldenuhr rechnet ihn mit dem Zuwachs der letzten zwölf Monate bis heute fort.

Wie schnell wachsen die Schulden?

Innerhalb der letzten vier Quartale sind die Schulden um 199,5 Mrd. € gestiegen (+7,8 Prozent). Das entspricht rechnerisch 547 Mio. € pro Tag oder 6.326 € pro Sekunde.

Wie viele Staatsschulden hat jeder Einwohner?

Laut Statistischem Bundesamt entfielen am 30. Juni 2026 rechnerisch 32.979 € auf jeden Einwohner.

Ist das dieselbe Zahl wie bei der Schuldenuhr des Steuerzahlerbunds?

Nicht ganz. Statsray rechnet die amtliche Schuldenstatistik von Destatis fort und nennt die Methode offen. Andere Schuldenuhren verwenden zum Teil andere Abgrenzungen und Annahmen für das laufende Jahr, etwa geplante Neuverschuldung aus den Haushalten. Die Werte können deshalb voneinander abweichen.

Warum unterscheidet sich die Zahl von der Schuldenquote?

Die Schuldenquote nach dem Maastricht-Vertrag setzt die Schulden ins Verhältnis zur Wirtschaftsleistung (BIP) und grenzt den Staat etwas anders ab. Die Schuldenuhr zeigt den absoluten Betrag in Euro.

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